Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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ich verdiene ihn nicht! Ich wußte nicht, was ich that und ſprach, als der Wortſtrom aus dem Munde meiner Tante mich verwirrt hatte.

Laſſen Sie doch das ruhen, unterbrach der Graf ſie gelaſſen.Die Geſchichte iſt mir wirklich gleichgiltig

geworden. Sind Sie dabei einer Uebereilung ſchuldig ge⸗ weſen und beruhigt es Sie, ſo will ich Ihnen ſehr gern die Erklärung geben, daß ich Sie deswegen nicht verachte. Sind Sie nun zufriedengeſtellt, mein gnädiges Fräulein? fügte er mit ſanfter Stimme hinzu.

Nein! rief Margareth energiſch.Sie heucheln mir gegenüber, Sie ſtellen eine Gleichgiltigkeit zur Schau, die ich nicht ertragen kann, weil Sie davon entwürdigt werden. Es iſt nicht wahr, daß Sie gleichgiltig gegen die Erinnerungen ſind, die uns vereinigen. Ihre Liebe müßte einen unedlen Urſprung gehabt haben, wenn dies möglich wäre.

Graf Levin antwortete nicht gleich auf dieſen Ein⸗ wurf. Ein leichter Hauch von Ungeduld flog über ſeine Mienen. Dann aber erwiderte er mit Reſignation:

Nun gut, ich geſtehe ein, daß ich nicht ganz ſo gleichgiltig bin, wie ich mir das Anſehen gebe, allein unſere Vereinigung gehört einer Zeit an, die vergeſſen iſt. Die Stunden dieſes Lebens ſind begraben. Warum woll⸗