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mit keinem Menſchen im Hauſe, ſprach nur die allernoth⸗ wendigſten Worte, konnte alſo in keiner Hinſicht als ein vermittelndes Princip zwiſchen den ſtreitenden Mächten betrachtet werden.
Im Grunde fühlte ſich namentlich Gertrud erleich⸗ tert, daß der geſchwätzige Herr von Hottorp nicht wieder Quartier in der Probſtei geſucht hatte. Sie fürchtete nichts ſo ſehr, als eine Erinnerung an den„Pagenſtreich“, wie Frau von Pröhl ihr unberufenes Rettungswerk für den Landesverräther genannt hatte, und ſie fühlte ſich durch ihr mißlungenes Debüt in Staatsaffairen ſo tief ge⸗ demüthigt, daß ſie ſich ſogar ſorgfältig vor den Blicken derjenigen hütete, die davon Kenntniß haben konnten.
Margareth hörte, daß der General Ziethen angekom⸗ men ſei, und ihre Spannung wuchs. Sie rüſtete ſich förmlich zu einer Begegnung mit dem Grafen Levin, und ſie war längſt mit ſich einig, daß ſie es nicht mehr dem Zufalle überlaſſen wolle, ihre Seelenruhe wieder herzuſtellen. Hatte ſie nicht ein Recht, den Zweifel im Grafen zu zerſtören, der einen ungerechten Verdacht auf ſie warf?
Das Geſchick ſchien ſich der proſaiſchen Perſon der dicken Suſe bedienen zu wollen, um das Herz Marga⸗ reth's mit leiſen, ſchmeichelnden Hoffnungen zu erfüllen. Dieſe gute treue Seele kam eilig vom Garten herein und berichtete, daß ein ſchöner Huſarenoffizier oberhalb der
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