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zu ſolchen Zwecken an,“ lächelte der alte Domherr und reichte ihm ſeine Hand bewillkommend dar.
„Bah, ſeid keine Kinder, Ihr großen Männer,“ ſcherzte Gertrud.„Dieſe Kunſt hat auch ihre ſchwärme⸗ riſchen Nebel und führt auf gewaltige Irrwege. Bereuen Sie denn jetzt Ihre alchymiſtiſchen Künſte?“ fügte ſie mit einem ſprechend verrätheriſchen Blicke hinzu.
„Nein, ich bereue nichts, denn was ich errang, entſprach meinem Zwecke!“ antwortete Wolf ſehr feſt und beſtimmt.
„Und was haben Sie errungen, Sie Theophraſtus Paracelſus Bombaſtus,“ ſcherzte Gertrud weiter, aber ihre Bruſt hob ſich unter einem bangen Gefühle.
„Ich tauſchte Stolz gegen Hochmuth, Muth gegen Uebermuth und Freundſchaft gegen Liebe ein!“
„Das ſind täuſchende, betrügeriſche Bemühungen und Hoffnungen,“ ſprach das Fräulein noch haſtiger, als vorhin, aber nicht mehr ſcherzhaft, ſondern gereizt.„Die Alchymiſten pflegen immer zu hoffen, Zinn und Blei in Gold verwandeln zu können, bis ſie den Niederſchlag als eine vergebliche Bemühung anſehen müſſen. Die Alchymi⸗ ſten pflegen auch hochmüthig die Ingredienzen zu ihren
Experimenten in den Kauf zu geben, um nur Gold zu er⸗ zielen; aber was ſie dabei an gutem Metall verſchwenden, das doch immerhin auf gute menſchliche Weiſe anderswo verbraucht werden könnte, das beachten ſie nicht. Sind Sie denn gewiß, Herr Wolf von Brettow, daß Ihre aufgege⸗


