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deshalb ſehe ich zum Heile unſers deutſchen Vaterlandes die Keime der neu erweckten Freundſchaft zwiſchen Ihnen und dem Könige wahrſcheinlich bald Wurzel ſchlagen und neue Blüthen treiben. Sie erinnern ſich doch meines Glaubensbekenntniſſes, worin ich Ihrem Einfluße auf den Preußenkönig, deſſen von Natur edle und feine Ge⸗ fühle ſowohl eine nothwendige Stärkung, als eine zweck⸗ mäßige Richtung bedurften, Alles das zuſchrieb, was an poetiſchen Ideen, philoſophiſcher Weisheit und großartiger Tugend in dieſem Herrſcher lebt, und ihm nicht allein zur Zierde gereicht, ſondern auch ein Segensquell für das Gemeinwohl der Zeit iſt? Welch' ein Beiſpiel gibt dieſer Monarch, den ich noch immer meinen König nenne, obwohl ich mich aus den Gauen ſeines Reiches hinaus⸗ geheirathet habe, welch' ein Beiſpiel edler Enthaltſamkeit und Genügſamkeit gibt er uns, indem er in der Philoſo⸗ phie die kräftigſten Nahrungsſtoffe ſeiner Vernunft auf⸗ ſuchend, jeder verführeriſchen Lockung der Sinne lächelnd Verachtung zeigt! Mein theurer Freund, geben Sie der Wahrheit die Ehre und geſtehen Sie ein, daß dieſer Monarch Ihrer Freundſchaft werth iſt! Verlaſſen Sie ihn nicht auf ſeiner klippenreichen Laufbahn! Im ſchö⸗ nern Lichte könnte ſchwerlich jemals eine That der un⸗ eigennützigen Ergebenheit erſcheinen, als wenn Sie, der vollendete König der Cultur, dem erhaben denken⸗


