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gareth, als verlaſſene, trübſinnige Braut, dafür mit heim nehmen zu dürfen— ſo ſpielen Sie der Frau von Wall⸗ bott ganz freundſchaftlich das Prävenire.“
Frau von Pröhl blickte verwundert in die glän⸗ zenden Kinderaugen ihres Pflegetöchterchens, ſagte jedoch kein Wort.
„Hat dieſe Dame erſt Margareth gefordert, ſo gibt es einen Kampf! Sehen Sie dies ein?— Weiter, Mama! So wie Margareth ſtatt Elvire in unſerer Heimath erſcheint, hört jede Mediſance in Bezng auf Ihre Pflege⸗ tochter auf, man ahnt den Zuſammenhang, welchen man durch ein gelegentliches Wort etwas aufhellen kann, um die ſtrengſte Diskretion für unſere Margareth in An⸗ ſpruch zu nehmen. Habe ich Recht?— Weiter, Mama! Ge⸗ ben Sie Ihre Einwilligung nicht, ſo hat Elvire gar nicht nöthig auf Ihre Erlaubniß zur Heirath zu warten. Sie iſt ſeit dem Tode ihres Vormundes im Frühling mün⸗ dig geſprochen, und zwar auf Betrieb ihres eigenen On⸗ kels Pröhl, und kann thun, was ſie will. Natürlich müſſen Sie dann Knall und Fall aufpacken, um als tyranniſche Pflegemutter den Reſpect der Welt nicht auf's Spiel zu ſetzen, müſſen das Hochzeitsfeſt meiden, müſſen die Belei⸗ digte, Gekränkte und mit Undank Behandelte ſpielen— Alles der Welt wegen— müſſen auch die arme flllette
mitſchleppen, müſſen den Papa Pröhl um die Freuden 14


