Teil eines Werkes 
2. Theil (1864)
Entstehung
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Bernadotte, dieſem erwählten Kronprätend

enten, verſam⸗ melt waren, daher ſtehe ich nicht an, ſie Dir mitzuthei⸗

len. Der Kaiſer Napoleon ließ ſeinem ehemaligen Ge⸗

neral geradezu verbieten, ſich mit dem Kaiſer von Ruß⸗ land einzulaſſen und um ſeine Zuſammenkunft mit ihm zu verhindern, wurde ich ſchleunig nach Schweden be⸗ ordert. Was ich beobachtet habe, bringt mich auf die Vermuthung, daß Bernadotte zwei Karten zugleich aus⸗ ſpielt. Während er dem einen Kaiſer Zugeſtändniſſe macht, unterläßt er es doch nicht, dem andern Compli⸗ mente und Ergebenheitsadreſſen zukommen zu laſſen. Napoleon merkt das ſehr gut und iſt zornig darüber. Um ſo raſcher wird er ſeine Entſchlüſſe in's Werk ſetzen. Willſt Du alſo fort, ſo eile!

Ich bin bereit! ſprach Oswald feſt und ent⸗ ſchieden.

Eine Anzahlung für das Gut habe ich bei mir! entgegnete Thilo eben ſo kurz und entſchieden.

Dein Edelmuth würde mich beſchämen, wenn ich nicht den Geiſt Deiner Ahnen darin leuchten ſähe, ſprach Oswald, während Thilo eine Taſche von ſeinem Leibe los⸗ gürtete und ſie ihm übergab.Wie viel iſt es, Thilo? fragte er gerührt.

Noch lange nicht die Hälfte des Preiſes, den Du Augen.Und r lange Zeit.

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fordern darfſt! rief Thilo mit glänzenden nun, mein Freund, raſch ein Lebewohl E. Fritze; Die Herren v. Ettershaiden. II.