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tigkeit. Frei diente er, kalt und beſonnen, ſeinen Jahren nach unbegreiflich feſt verfolgte er ſeinen Weg. Er gehörte keinem diplomatiſchen Corps an, blieb ernſt in den Gränzen der Ehrlichkeit und wies ränkevolle An⸗ träge mit einer Art ſcherzhafter Artigkeit zurück, ſo daß man ihm nicht feind wurde. Vor allen Dingen war er nur ein Organ der Verſtändigung zwiſchen dem Kaiſer Napoleon und dem Könige Jerome. Oft hatte er ſchon den Zorn Napoleons über ſeines Bruders Schwäche durch liebenswürdige Beredſamkeit entwaffnet und noch öfter war es ihm gelungen, den flatterhaften Sinn Je⸗ rome’s auf Momente zur Thatkraft zu entflammen. Jetzt aber ſchienen ſeine Bemühungen von beiden Sei⸗ ten ungnädig betrachtet zu werden.— Napoleon hatte ein offenes Wort von ihm mit Mißbilligung aufge⸗ nommen und Jerome fand einen unbehaglichen Druck in dem Ernſte ſeiner Meinungen.
Deshalb bereitete er mit Eifer ſeine Ueberſiedelung nach der alten Burg vor. Die fürſtlichen Belohnungen ſeiner Dienſte reichten hin, ſeine künftige Exiſtenz ſor⸗ genfrei zu machen.


