Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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die nackten Aermchen in die kleine Schürze, die ſie vor hatte, zu wickeln ſuchte, ſah ſehr nachdenklich zu dem Alten, den ſie zu kennen ſchien, auf.

Meine Mama ſchläft ja, ſagte ſie eigenthüm⸗ lich feſt, als wolle ſie den Mann belehren.

So, ſie ſchläft? fragte Fritſche ironiſch.

Ja, ſie ſchläft und ich hab' ſie mit Blumen zu⸗ gedeckt! fuhr ſie wichtig fort.

Dacht' ich's doch, daß Dir die Mutter fehlte, flüſterte der Junker weich,wie kann man ein Kind im November mit ſo nacktem Hals und Armen in die Luft hinausſchicken! Komm, mein armes Würmchen

ſteck Dich unter meinen Mantel. Wie heißt Du

denn eigentlich? 5.

Das Kind blieb die Antwort ſchuldig und trippelte raſch vor den beiden Männern her, als ſie ſich dem Aus⸗ gange der Kirche näherten. Erſt an der Pforte blieb ſie ſtehen und hob die großen, klugen Augen zu Thilo empor.

Ich dank Dir für Deinen Mantel, lieber Herr mich friert aber nicht! Warum willſt Du es wiſſen, wie ich heiße? Du willſt mich wohl beim geſtrengen Herrn Vormund und bei der geſtrengen Frau Tante verklagen, daß ich doch in die Kirche, die ſo ſchön ſpielt, gelaufen bin, obgleich ſie mir's verboten hatten? O ich ſag' Dir's aber nicht, wie ich heiße ich ſag' Dir's nicht! Und