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thümliche Weiſe und verzog den Mund, daß ſich die Runzeln um denſelben in eine wellenförmige Bewegung ſetzten.„Seit wann ſind denn der Herr Junker Thilo von Ettershaiden Hofjunker?“
„Seitdem Junker Thilo einſah, daß es thöricht ſei, ſeine Talente und Wiſſenſchaften nicht auf jede Weiſe zu verwerthen;“ entgegnete der junge Herr leutſelig. „Mein tapferer Papa hinterließ mir zwar einen tüchtig be⸗ nutzten Degen, allein die Luſt den Degen zu führen erbte ich ſowohl, als mein Bruder, nicht mit demſelben. Aber das gehört jetzt nicht hieher, alter Leibhuſar! Ich bin nicht gekommen, um Ihm vorzudeclamiren, daß die Kinder Seines Oberſten froh ſein müſſen, wenn ſie Brod und Wohnung haben, ſondern ich bin vom Oberhof⸗ marſchall beauftragt, die Veranſtaltungen zu revidiren, die für den nächtlichen Beſuch der kaiſerlichen und kö⸗ niglichen Majeſtäten getroffen ſind.“
„Alles in Ordnung, Herr Junker,“ antwortete der alte Fritſche mit gedämpftem Tone.
„Ganz gut und Sein Wort in Ehren, aber ich muß mich durch den Augenſchein belehren laſſen, daß Alles nach Vorſchrift geordnet iſt.“
„Sr. Gnaden der Oberhofmarſchall kann ſich doch wohl auf den alten Leibhuſaren verlaſſen?“ fragte der Alte verdrießlich.„Wozu eine Reviſion, die wieder Auf⸗


