Teil eines Werkes 
1. Theil (1864)
Entstehung
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Sterne aber begannen ihren Lauf mit einem ſo fröh⸗ lichen Funkeln, als wollten ſie andeuten, daß ſich die lieben Engelein im Himmel der friſchen freien Ausſicht auf die Erde freueten und daß ſie die armen Sterb⸗ lichen da unten nimmer vergeſſen würden, wenn auch rauhes, dumpfiges Gewölk ſie umhülle und ſie ver⸗ ſchwunden ſchienen auf ewig.

Etwas Aehnliches dachte ein junger, in eleganter Hoftracht gekleideter Mann, der eilfertig aus dem Por⸗ tale des Reſidenzſchloſſes zu Potsdam trat und prü⸗ fend ſeine Blicke zum Himmel ſendete, um zu ergrün⸗ den, was für Wetter er auf ſeinem kurzen Wege nach der Garniſonkirche zu erwarten habe.

Zufriedengeſtellt durch ſeine Wetterbeobachtung ſprang er leichtfüßig die Stufen hinab, wickelte ſich in ſeinen kurzen vorſchriftsmäßig verzierten Mantel und ſchüttelte nur abwehrend mit dem Kopfe, als ein Lakai ihn fragte, ob er eine Sänfte befehle.

Es war ein ſchlanker, hochgewachſener, aber blut⸗ junger Mann, der in gemüthlicher Eilfertigkeit ſeinen Weg verfolgte. Kaum die erſten Bartſpitzen mochten ihm Mund und Kinn zieren; ſie waren jedoch, der herrſchen⸗ den Mode gemäß, ſpurlos abraſirt und das glatte, weiche Geſicht zeigte noch wenig Charakter; man müßte denn die heitere aufgeweckte Miene, womit der junge