9 nen Reitern wieder in das alte Standquartier ein und ktam dadurch Wollun wieder nahe.— Alljährlich um Pfingſten verſammeln ſich die Fami⸗
lien Wollun und Kordall in dem Herrenhauſe von Wol⸗ lun, wo die Majorin in prächtiger Gemüthlichkeit als Reichsverweſerin herrſcht. Von Jahr zu Jahr iſt der Kreis der Kinder erweitert. Eine blühende Schaar um⸗ ringt die Großmama Kordall, und fordert Rath und Troſt und Hilfe von ihr, die ſie zu ſpenden immer noch bereit iſt. Die Kinder ſind ihr alle gleich lieb. Sie weiß oft⸗ mals nicht, ob es ein Wollun oder ein Kordall iſt, dem ſie beiſteht mit Rath und That.
Der arme Hilmar iſt ganz vergeſſen, aber ſein Se⸗ gen hat Früchte getragen.


