Teil eines Werkes 
10. Band, Quentin Durward : 1. Theil (1824)
Entstehung
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238 Verwandten, ſich weder zu ſetzen noch zu ſprechen wagen. Oder koͤnnen wir uns dieſen ausgezechneten Pair und Pa⸗ trioten, wandelnd in einem jardin à l'anglaise denken? Eben ſo wohl koͤnnte man ihn gekle idet in einen blauen Frack und weißer Weſte, anſtatt ſeines Rocks und Hutes à la Henri IV. darſtellen. Denken Sie nur, wie er in ſeiner gewoͤhnlichen Begleitung von ſechs Schweizergardi⸗ ſten, die vor, und ſechs andern die hinter ihm hergingen, in den gekruͤmmten Windungen eineie ferme ornée ſich haͤtte hin und her bewegen koͤnnen. Denken Sie an ſeine Geſtalt, ſeine haut de chausses à canon 1 3) die mit ſeinem Wamms durch zehntauſend Neſteln und Bandſchlei⸗ fen verbunden ſind, ſo koͤnnen ſie ſich ihn nicht als wan⸗ delnd in einem neumodigen Garten vorſtellen, ohne ſich unwillkuͤhrlich den Gedanken zu vergegenwaͤrtigen, es ſey die Skizze eines wahnwitzigen alten Nannes, der den thoͤ⸗ richten Einfall gehabt hat, ſich wie ſein Großvater zu klei⸗ den, und den ein Gendarmentrupp ins Irrenhaus fuͤhrt⸗ Aber ſehen ſie die lange praͤchtige Terraſſe, wenn ſie noch exiſtirt, wo der, ſeinem Koͤnige mit enthuſiaſtiſcher Treue ergebene Suͤlly ſeinen einſamen Spalziergang machte, ſin⸗ nend auf patriotiſche Plaͤne zum Ruhme Frankreichs, oder in dem ſpaͤteren kummervollen Zeit raume ſeines Lebens, bruͤtend uͤber dem Andenken ſeines gemordeten Gebieters und dem Schickſale ſeines ungluͤcklichen Vaterlandes. Ver⸗ theilen Sie in jenen edlen Hintergrund Arkaden, Va⸗ ſen, Urnen und Bildſaͤulen, kurz Alles, was die Naͤhs eines herzoglichen Palaſtes verkuͤndigen kann, und die Landſchaft wird in allen ihren Theilen harmoniren. Die Gegenwart des Lehnsfuͤrſten wird bezeichnet durch die