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in früheren Zeiten von demjenigen, der urſprünglich im Atelier gearbeitet, zu Draperien benutzt wor⸗ den war. Magda hatte nichts als das Bild, woran ſie malte, angerührt. Ihr Intereſſe war nur von den künſtleriſchen Productionen gefeſſelt. Seit ſie in größter Stille an dem Bilde zu arbeiten an⸗ gefangen hatte, war ihre ganze Aufmerkſamkeit dem⸗ ſelben gewidmet.
Während Magda arbeitete, kehrte ſie dem eben⸗ genannten Schirme den Rücken zu.
Magda hatte kaum ihre Arbeit wieder aufge⸗ nommen und den Pinſel ergriffen, als ſie hörte, wie eine Thüre geöffnet wurde. Sie ſtand unbe⸗ weglich und lauſchte. Alles war wieder ſtille.
— Meine Einbildung muß durch das Wachen in der Nacht bis zu einem ungewöhnlichen Grade auf⸗ geregt worden ſein, da es mir vorkommt, als wenn ich Töne und Seufzer hörte,— dachte Magda.— Ich habe auch entſetzlich gelitten.
Sie drückte ihre beiden Hände gegen die Stirne und blieb ſo daſtehen, als der Schall von Tritten ihr Ohr erreichte. Ihr ganzer Körper zitterte. In demſelben Augenblick wurde die kleine Thür zum kleinen Zimmer vor dem Atelier geöffnet und Sturm ſtand vor ſeiner Frau. Hinter ihm erſchien Porry.
Unwillkürlich flog die Erinnerung an Sturms und Porrys letztes Auftreten in ihrem Atelier und an die unheilbringenden Folgen deſſelben durch Mag⸗ das Kopf. Was würde ſich jetzt zutragen? Magda,
die ſonſt ſo ſeelenſtarke Magda, fühlte ſich faſt ſchwan⸗
ken, als ſie den Augen des Mannes begegnete. Welche die Waffen auch waren, die ſie zu Be⸗


