kindlichen Lächeln der Unterwerfung:„Lachen Sie nur, Papa, es iſt gewiß albern von mir, um nichts zu weinen wie ein Kind. Aber, ich dachte an meine Eltern, wie einſam ſie nun wären; nicht wahr, nun verzeihen Sie meine Thränen?“
Abermals ſtand Herr Hans und ſchämte ſich. Als er zu Bette ging, ertappte er ſich auf dem Ge⸗ danken, daß die Eltern ſo ſchlecht, wie er ſie zu fin⸗ den ſeit dreißig Jahren ſich bemühet hatte, nicht ſein könnten, da ſie eine ſo gute Tochter erzogen hatten.
Am nächſten Morgen war dieſer Gedanke wie⸗ der vergeſſen.
Beim Frühſtücke fragte Rudolph nach den Mö⸗ beln, die als Ausſtattung von Ulrikens Eltern nach Zederlehne geſendet worden waren und ſprach den Wunſch aus, daß ſie ſtatt der altmodiſchen mit hoch⸗ gelbem Plüſch beſchlagenen Stühle, Divane und des ſonſtigen Meublements von uralten Zeiten her, welches die jungen Gatten zu ihrem Erſtaunen in ihren Zim⸗ mern vorgefunden, aufgeſtellt würden.
Der alte Edelmann entgegnete barſch, ſo lange er lebe, werde nichts an den Zimmern geändert; ſie müßten in Zederlehne ſo wohnen, wie es in Zeder⸗ lehne Mode ſei.
Ulrike klaſchte fröhlich in die Hände.„Das iſt


