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und für meinen Gatten iſt der Beifall Ihres Vaters maßgebend.“
„So, das hat ſie alſo geſagt? Nun, es iſt etwas! Ich bin übrigens weit entfernt, mein Junge, Deiner Liebe entgegenzuarbeiten. Du kannſt thun, was Du willſt, kannſt lieben, wie Du willſt, aber meine Einwilligung zu Deiner Heirath, das heißt das nöthige Geld zu der Exiſtenz Deiner Familie, gebe ich nur unter der Bedingung, daß Du Deinen Abſchied nimmſt und mit Deiner jungen Frau hier in Zederlehne bei dem alten bärbeißigen Vater wohnſt. Sieh zu, ob Deine Ulrike die Probe beſteht, ob ihre große Liebe mit den Cpauletten nicht verſchwindet und in der Ausſicht in ein triſtes Landleben nicht abbleicht.“ Er lachte herzhaft, ſah aber ſeinen Sohn ganz väterlich gemüthlich dabei an. Dieſer ſtarrte wahrhaft erſchrocken zu ihm hin. Er ſollte den Dienſt quittiren? Jetzt, wo ſein Avancement in nächſter Ausſicht ſtand? Er ſollte einen Stand verlaſſen, dem er mit vieler Vorliebe ergeben war? Er ſollte Land⸗ junker werden, Bauer, Schafwollenſpekulant, Getreide⸗ händler, Ochſenverkäufer, Branntweinbrenner? Er ſollte hier in dieſer öden Fläche, wo die Geiſteskul⸗ tur um hundert Jahre zurückwar, leben, ſollte ſeine ſchöne, fein gebildete Geliebte hier verkommen laſſen,


