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Geſchlecht eben nicht, wenn auch Herkulesfiguren für Bildhauer,“ ſetzte er lachend hinzu.
„Glatte Mienen, glatte Geſichtszüge und glat⸗ tes Weſen haben in Ulrikens Augen keinen ſo großen Werth, daß ſie darüber den innern Gehalt des Man⸗ nes überſehen ſollte.“
„So—? Nun, dann gleicht ſie ihrer Mutter nicht, mein Sohn. Aber ich denke, Du irrſt Dich, der Apfel fällt nie weit en Stamme.“.
Rudolph ſah ſeinen Vater frappirt an. Kannte er die Majorin Hoymer? Schon die Aeußerung„von der Tochter einer Majorin Hoymer erwarte ich nichts weniger als Liebe,“ waren ihm aufgefallen. Danach zu fragen däuchte ihm aber gefährlich. Er überging deßhalb dieſe Redensart und verſicherte nur Ulrikens geiſtigen Gehalt nochmals.
„Mag ſein, lieber Junge. Schönheit fehlt Dir alſo, aber Geld haſt Du, biſt des reichen Wilkow von Wilkenow einzig Kind, trägſt blanke Kleider und breiteſt Glanz ber Dein Leben. Hm, Dein Ulrik⸗ chen wird nicht blind ſein und nicht dumm, biſt ein Mann von Adel..
„Vater,“ unterbrach ihn Rudolph bittend,„ſchone mein Gefühl. Ich habe Dir nicht ohne Grund er⸗ zählt, daß ich Ulrike Hoymer in fremder Stadt, unter


