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dachte er, nicht aus. Die Macht ſeiner Geliebten mußte impoſanter ſein. Und er war geneigt, dieſe Macht in äußeren Lebensſtellungen zu ſuchen. Hohe Geburt wog bei ihm um ſo ſchwerer, als er ſelbſt einem der älteſten Stämme des deutſchen Adels entſprun⸗ gen war.
Er ſchied aus dieſem Aſyle des Friedens mit der Ueberzeugung, recht gehandelt zu haben, ohne ſich von den verführeriſchen Erinnerungen an flüchtigen Herzensverrath beirren zu laſſen..
Die traurigfragenden Blicke ſeiner Schweſter bemühte er ſich unbeachtet zu laſſen.
Ob er ſich bei der Zurüſtung zu innern Kämpfen nicht auf die Hoffnung ſtützte, daß ihm ein Glück hier ſicher genug bliebe, wenn er nicht als Sieger daraus hervorginge?
Caritas benahm ſich vortrefflich. Sie war ſtiller und etwas bleicher geworden bei der plötzlichen Ver⸗ änderung ſeines Betragens, aber kein Wort, kein Blick verrieth den Zuſtand ihres Herzens. Mit dem feinen Sinne der Weiblichkeit entdeckte ſie die Skru⸗ pel, die die Seele des ſtolzen Weltmannes in dem Momente überfluteten, wo er wieder in das Ge⸗ wirre des Lebens zurückzukehren gezwungen wurde. Ihr war klar, ohne daß ſie die Bühne der Welt


