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wenn man ſonſt das Sterbebett der Witwe Weber vermeiden wollte.
Ein Geräuſch im Vorzimmer feſſelte aller Blicke an den Eingang— einige der Herzen mochten wohl ſtärker klopfen als ſonſt.
Die Thür öffnete ſich. Herr von Schwechten erſchien auf der Schwelle. Er las die ſichtlich getäuſchte Erwartung in aller Mienen und trat raſch näher.
„Sie erwarten die Forſtſchreiberin,“ begann er nach einer wortloſen, ſehr haſtigen Begrüßung— „ich komme in ihrem Namen und bringe Ihnen allen zugleich die letzten Grüße und den Segen der Witwe Weber— ſie iſt ſoeben geſtorben!“.
„O, mein Gott,“ riefen die Anweſenden.
Caritas legte ihre Hände gefaltet über ihre thränennaſſen Augen.
„Hegen Sie indeß keine Beſorgniſſe, daß der Auftrag, den Sie, Herr Marquis, an die Forſtſchrei⸗ oerin erlaſſen hatten, nicht vollzogen ſei. Die Bot⸗ ſchaft kam zeitig genug, um alles erledigen zu kön⸗ nen, was nöthig war. Frau Weber zeigte ſeit geſtern Abend eine vollſtändige Sammlung aller Lebensgeiſter. Sie ſprach ganz zuſammenhängend mit der Forſtſchrei⸗ berin, fragte nach allem, was ſeither geſchehen war, bewies alſo, daß ſie bei vollem Bewußtſein war.


