Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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Kind! Während wir in Wohlleben und Ueberfluß ſchwelgten, hat es vielleicht mit Entbehrungen gekämpft. Wir müſſeen ſogleich fort ich habe keine Ruhe Tag und Nacht will ich fahren

Ihr Gatte machte ihr bemerklich, daß es am

Ende beſſer ſei, erſt zu den Eltern nach M. zu reiſen

und dort Nachforſchungen zu halten, ob es auch wirklich ihr Kind ſein könne.

Die Marguiſt verwarf den Plan.

Dort täuſchen ſie uns! Haben ſie uns nicht ſchon vor fünfzehn Jahren gemeldet: das Kind ſei todt?! Ich will ſelbſt hin will von der Frau Weber mein Kind zurückfordern, wie ich es ihr verſprochen habe. Ich will ſie belohnen, wenn ſie mein Kind gepflegt und geliebt hat. Laß uns fort, Armand! Unſere Knaben können uns hier erwarten ihr Gouverneur beaufſichtigt ſie. Ich ſterbe, wenn ich mein Kind nicht holen kann!

Die Baronin, durch mancherlei kleine Umſtände vollkommen überzeugt, die Mutter der jungen Caritas vor ſich zu haben, ſchlug ſich auf ihre Seite und beſtimmte, im Vereine mit vielen andern Damen, den Marquis zum Nachgeben und zur augenbliclichen Abreiſe..

Mitten aus dem Gewirre entſchlüpfte das