Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

25 Du wuͤrdeſt dadurch ungluͤcklich werden. Glyn⸗ dwr ſaͤhe unſete Verbindung als eine neue Verletzung ſeiner Ehre an. Nein, ich will es ruhig erwarten, bis er aus eigenem Antriebe mich frei laͤßt. Ich weiß, was Glyndwr als Preis meiner Freiheit verlangt; er will erzwin⸗ gen, was ich zwanglos thun will. O, meine geliebte Johanna, Dein Arm ſchuͤtzte mich, wie der Epheu die Eiche gegen die feindliche Art zu ſchuͤtzen ſucht; treu, wie der Epheu, rankteſt Du Dich um mein Leben, einſt ſchimmernd im Sonnenglanz der Chre, jetzt in naͤchtliches Dun⸗ kel gehullt. Wie kann ich Dir je Deine Liebe vergelten?

Von Johanna's Antwort verſtand Gwyllim nichts; er hoͤrte blos ihr leiſes Schluchzen, und da er vorausſetzen durfte, daß ſeine Erſcheinung

fuͤr die Liebenden ſtoͤrend und beunruhigend