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Aber ſie erhob ſich, riß ihre Hand aus der ſeinigen und ſprach: Nimmermehr, trugvoller Mann, werde ich Euern Zumuthungen nach⸗ geben, nimmermehr ſoll es Euch, obgleich ich in Eurer Gewalt bin, gelingen, mich zu um⸗ ſtricken; ich beharre unerſchuͤtterlich bei meinen Entſchluͤſſen. Sollte mir wirklich, wenn ich Glyndwrs Hand verwerfe, kein anderer Aus⸗ weg bleiben, als die Eurige anzunehmen?— Er iſt mir Alles: Vater, Bruder, Verwandter, Freund!— Jeden Gedanken meiner Seele, jede Regung meines Herzens, mein ganzes Sein— bin ich ihm ſchuldig. Und ſo darf ich ohne Erroͤthen bekennen, daß meine Em⸗ pfindung, welche fruͤher blos Dankbarkeit war, ſpaterhin Liebe wurde⸗ Lange kaͤmpfte ich ge⸗ gen dieſe Feindin meiner Ruhe— Gott weiß, es war ein ſchwerer Kampf! Doch nunmehr hat mein Pflichtgefuͤhl auch den letzten Funken


