165 greifen durften; ſondern den Befehl ihres Fuͤhrers erwarten ſollten.
Doch Glyndwr'n ſuchte man uͤberall ver⸗ gebens. Endlich meldete ein Soldat: er habe ihn vor ungefaͤhr einer Stunde mit ſeinem Beichtvater, dem Franziſkaner, in der Naͤhe der Ruinen auf dem Gipfel des Caer Dre⸗ wyn geſehen.
Tudor und Talbot machten ſich ſogleich auf den Weg, um ihren Haͤuptling zu ſu⸗ chen. Sie kamen zu den Truͤmmern und riefen Glyndwr's Namen. Keine Antwort. Alles war todt und einſam; weder Glyndwr, nooch der Franziſkaner war zu ſehn.
Aeußerſt beſtuͤrzt uͤber das Verſchwinden ihres Anfuͤhrers im Augenblicke der Gefahr, kehrten ſie in's Lager zuruͤck, wo der Kampf ſchon begonnen hatte. Eine ſtarke Abthei⸗ lung der engliſchen Reiterei war an der Stelle, wo ſie von den Pfeilen der Walliſer nicht getroffen werden konnte, durch den Fluß geſetzt. Die Englaͤnder warfen ihren Fein⸗


