Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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157 nen Adern, und die Thuͤr des Himmels blei⸗ be mir verſchloſſen, wenn ich aus Eigennutz mich verleiten laſſe, mein gegebenes Wort zu brechen. Und haͤtte ich ſonſt kein Recht, Euch offne Fehde anzukuͤndigen; ſo habe ich doch, wie Ihr, das Recht des Schwerts Aber ich bitt' Euch, uͤberlegt einmal recht be⸗ ſonnen Euern vortrefflichen Vorſchlag. O⸗ wain Glyndwr, rechtmaͤßiger Erbe des Throns von Wales, ſoll in ſeinen eigenen Staaten ein Plaͤtzchen aus Heinrichs Haͤnden zum Geſchenk annehmen, aus den Haͤnden Hein⸗ richs von Lancaſter, welcher zugeſtehn muß, daß er nicht das mindeſte Recht beſitzt, hier etwas zu verſchenken oder zu verweigern. Und um dieſe ſchimpfliche Gnadenbezeigung zu erhalten, ſoll Glyndwr noch dazu ehrlos, gewiſſenlos handeln, ſich und ſeine Familie in's Verderben bringen, einen Prinzen ver⸗

rathen, der ſich vertrauensvoll unter ſeinen

Schutz begab? Starr wie eine Bildſaͤule ſtand Heinrich