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Reiz eines ſchoͤnen ſterblichen Maͤdchens. Im Verkehr mit jener fuͤhlte er ſich verlegen— im Umgange mit dieſer frei und froh. Recht herzinnig kann uͤberhaupt ein Mann ſich nur mit einem weiblichen Geſchoͤpfe zu verbinden wuͤnſchen, das in ihm den hoͤheren Geiſt an⸗ erkennt.„Schade!“ dachte er„daß ich ein Oberhaupt der Barden und Stellvertreter des Koͤnigs bin und ſie nur die Zofe ſeiner Tochter.“ Von dem hoͤheren Stande Mil⸗ dreds wußte er noch nichts; doch behandelte er auch ſie mit feinem Anſtande.
Nachdem er fuͤr alle Beduͤrfniſſe der ihm anvertrauten Maͤdchen geſorgt hatte, benutzte er die erſten freien Augenblicke, ſich mit dem Inhalt der Papiere bekannt zu machen, die Glyndwr ihm eingehaͤndigt hatte. Die An⸗
gelegenheiten ſeines Vaterlandes nahmen ſo⸗ fort von ſeinem Denkvermoͤgen alleinigen Be⸗ ſitz. Sir David bereiſete fruͤher einen großen Theil der gebildeten Welt. In Italien ward Petraka ſein Freund; beide beſeelte nicht nur


