Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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ſilbern die Gloͤckchen der Heerden, das rau⸗ here Gebell ihrer treuen Waͤchter und die ſanften Schallmeien der Hirten.

Als die Gegenſtaͤnde deutlicher hervortra⸗ ten, beobachtete Gwyllim ſeine Gefaͤhrtinnen mit ſcharfen Blicken, und er konnte ſich nicht enthalten, eine Vergleichung zwiſchen ihnen anzuſtellen. Auch er liebte ſchwaͤrmeriſch Gwenllian; aber wie ein Kuͤnſtler ſein Ideal. Daß dieſes weibliche Wunderweſen auch ein Geſchlecht habe, daran dachte er kaum. Mit einer ſolchen Halbgoͤttin zu taͤndeln, wie mit einem gewoͤhnlichen Maͤdchen, etwa gar einen Kuß ihr zu rauben nicht das leiſeſte Ge⸗ luͤſt wandelte ihn an zu einem dergleichen entweihenden Frevel. Ihr Gatte zu werden eher haͤtte er den Dianentempel zu Ephe⸗ ſus zerſtoͤrt oder Salomonis heiligeren in Jeruſalem. Immer fuͤrchtete er, etwas zu ſagen oder zu thun, was in ihren Augen ihn erniedrigen koͤnne. Ganz anders war es mit Mildred; dieſe hatte fuͤr ihn ganz den