Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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ſie ſo ſehr fuͤrchtete und liebte. Darauf ei⸗ ner Ohnmacht nahe ließ ſie die Arme ſinken. Gwyllim und Mildred eilten ihr zu Huͤlfe und brachten ſie fort. Glyndwr bedeckte in⸗ deß, tief erſchuͤttert, mit den Haͤnden das Ge⸗ ſicht; in ſeine Augen trat die erſte Thraͤne. Noch hatte er keine geweint.

Die Reiſegeſellſchaft war anfangs beinahe ſtumm. Gwenllian ſchwieg vor unendlichem Schmerz Morgan vor Graus und Ent⸗ ſetzen, daß er mit zwei Hexen eine Nachtrei⸗ ſe machen mußte, Gwyllim und Mildred ſchwiegen aus Zartgefuͤhl. Die letztern Bei⸗ den hatten uͤbrigens keine Urſache, traurig zu ſeyn; vielmehr waren ſie voll froͤhlicher Hoff⸗ nungen. Das Romantiſche des Augenblicks und die Wichtigkeit ſeiner neuen Rolle ergrif⸗ fen lebhaft die Phantaſie des Barden und die heitere, gluͤhende, immer bewegliche Mildred, die ihn liebte, bemerkte mit weiblich⸗ſcharfem Auge, daß ſie ihm reizender vorkam, als ihre im hoͤherm Style ſchoͤnere Gefaͤhrtin.