II.
Wenig Augenblicke darauf ſtuͤrzte Gwenllian in's Zimmer. Sie warf ſich mit dem Aus⸗ ruf:„O, Vater, Vater!“ weinend und ſchluchzend Glyndwrn an die Bruſt. Er antwortete ſanft: Ich bin nicht Dein Vater; habe aber Deinem Beſitze entſagt. Nun ſtehe ich auf den kalten Hoͤhen des Lebens allein da, nur in Erfuͤllung meiner Pflicht einige Beruhigung findend. Du, Gwenllian, wirſt noch gluͤcklich werden, und zwar an der Seite eines Gatten, der Deiner meßr werth iſt, als ich.—
Dieſe Worte zerriſſen der Ungluͤcklichen vollends das Herz. Sie klammerte ſich mit ungeſtuͤmer Heftigkeit feſt an den Mann, den


