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das Schickſal des Oedipp ſchienen zuſammen ſich in unſerm Hauſe erneuern zu wollen.
Erinnerſt Du Dich noch jenes Abends im romantiſchen Thale von Aberglasliyn, wo wir auf der Wieſe des Kloſters Bedgellert, unter dem Lieblingsbaume im Graſe ſchlummernd, zuerſt ihn ſahen? Damals ahnte der Ungluͤck⸗ liche nicht, wie verhaͤngnißvoll dieſe Zuſammen⸗ kunft fuͤr ihn ſeyn wuͤrde.
Das Geheimniß ſeiner Leidenſchaft fuͤr mich habe ich Dir ſchon anvertraut. Sie war damals nicht ſtraͤflich, wie die meinige fuͤr Glyndwr; denn es giebt keine Schuld ohne Bewußtſein der Schuld. Die Verhaͤltniſſe, welche eine Verbindung zwiſchen uns nicht ge⸗ ſtatten, waren ihm unbekannt, als die Flam⸗ me der Liebe in ſeiner Bruſt aufloderte.
Eben kommt der Franziskaner, mein Beicht⸗ vater, um mit mir nach Sychart zu reiſen. II. 3


