Aber nein, mein Gelübde muß ich halten; er muß ſterben.“ 3
der ſich mittlerweile wieder aufgerafft hatte und, wie in der Hoffnung zu entrinnen, das Gebüſch zu er⸗ reichen ſuchte.
Ein wilder Angſtſchrei entrang ſich dem Elen⸗ den, als er den Rächer dicht hinter ſich erblickte. Es war dies das letzte Mal, daß dieſe Stimme je gehört ward.
Mit wenigen Sätzen war Oceola neben ihm. Die lange Klinge funkelte einen Augenblick lang in der Luft, und der Streich ward ſo raſch geführt, daß das Auge ihm kaum zu folgen vermochte. Die Wirkung war eine augenblickliche. Die Kniee des Verwundeten knickten unter ihm und er ſank leblos nieder, während ſein Körper noch nach dem Tode ſo zuſammengebogen blieb, wie er gefallen war.
„Das war der vierte und letzte meiner Feinde,“ ſagte Oceola, indem er auf den Platz zurückkehrte, wo ich ſtand;„der letzte von Denen, welche meine Rache verdienten und denen ich ſie geſchworen.“
„Wie ſteht's mit Scott?“ fragte ich.
„Er war der Dritte. Er fiel geſtern und eben⸗ falls von dieſer Hand.— Bis jetzt,“ fuhr Oceola nach augenblicklichem Schweigen fort,„habe ich für
Indem er dies ſagte, eilte er Ringzold nach


