Teil eines Werkes 
4. Band (1858)
Entstehung
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Kameraden bemerkten meine Niedergeſchlagenheit und zogen mich in ihrer derben, aber gutmüthigen Weiſe deßwegen auf. Dennoch aber waren ſie nicht im Stande, mich ſo heiter zu machen, wie ſie ſelbſt waren. Ich konnte die Laſt nicht von meinem Her⸗ zen wälzen. Ich mochte verſuchen, was ich wollte, ſo laſtete auf mir die Ahnung, daß etwas Schlim⸗ mes vorgefallen ſei.

Leider, leider war die Ahnung nur zu wahr nein, nicht wahr, ſondern ſchlimmer ſchlimmer als meine ſchlimmſten Ahnungen ſogar noch

ſchlimmer als Das, was ich am Meiſten gefürchtet

hatte.

Die Nachricht, welche mich erwartete, war nicht die Nachricht von einer Vermählung, ſondern von einem Todesfalle von dem Tode meiner Mutter und ſchlimmer noch als Tod von entſetzlichem Zweifel über das Schickſal meiner Schweſter.

Ehe ich meine Heimath erreichte, begegnete mir ein Bote, der eine entſetzensvolle Geſchichte er⸗ zählte..

Die Indianer hatten die Niederlaſſung oder vielmehr meine eigene Pflanzung überfallen, denn weiter war ihr Raubzug nicht gegangen. Meine arme Mutter war unter den Meſſern der Wilden gefallen, mein Onkel auch, und meine Schweſter?