* und Dinge zu werden, die ihn umgaben— ein großartiger Gelddespot. Der Sohn war ein wür⸗ diger Nachfolger des Vaters. 3 Er hatte eine Weile den Kranken geſpielt, den Arm in der Binde getragen und ſich, wie die Leute ſagten, nicht wenig darauf eingebildet, ein Duell ge⸗ habt zu haben. Die, welche wußten, wie dieſe Sache abgelaufen war, meinten, er habe eben keinen Grund gehabt, darauf ſtolz zu ſein.
Wie es ſchien, hatte die Feindſeligkeit zwiſchen ihm und mir in ſeinen Beziehungen zu unſerer Fa⸗ milie keine Aenderung zur Folge gehabt. Ich hörte, daß er in unſerem Hauſe ein ſteter Gaſt geweſen, und die Welt hielt ihn immer noch für Virginia's. erklärten Bewerber.
Ueberdies war er, ſeitdem er Reichthum und Anſehen geerbt, mehr als je in der Gunſt meiner ehrgeizigen Mutter geſtiegen.
Alles Dies erfuhr ich mit durchaus nicht freu⸗ digen Empfindungen. 3 8 Die alte Heimath ſchien ganz verändert zu ſein. 4 Es herrſchte nicht mehr dieſelbe warme Zuneigung, wie früher. Ich vermißte meinen gütigen, edeln Va⸗ ter. Meine Mutter zeigte ſich dann und wann kalt und förmlich, als ob ſie mich für ungehorſam hielte. Mein Onkel war ihr Bruder und ihr in allen Dingen


