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eine Bemühung, meinen Beleidiger zu züchtigen, zu unternehmen. 3
Aber wie? Hierin lag die Ungewißheit. Wie? durch einen Zweikampf? Ein anderes Mittel konnte ich mir nicht denken. Der Verbrecher ward jetzt noch vom Geſetz geſchützt. Ich konnte ihn nicht anders als durch meinen eigenen Arm erreichen.
Wohl erwog ich die Worte meines ſchwarzen Rathgebers, aber der treue Sklave hatte vergebens geſprochen und ich beſchloß ſeinem Rathe entgegenzu⸗ handeln, mochte nun der Zufall entſcheiden, wie er wollte. Ich ſchickte mich an, die Herausforderung ergehen zu laſſen..
Eine einzige Rückſicht bewog mich noch, zu zögern. Ich mußte Ringzold meine Gründe angeben.
Gern hätte ich ſie ihm als Sterbeangedenken 4 mitgegeben; aber wenn es mir nur gelang, ihn halb zu tödten, oder wenn er mich halb tödtete, wie 5 ſtand es dann mit der Zukunft? Dann wußte er um meine Pläne und konnte ſich dieſelben zu Nutze machen, während ich jetzt, ohne daß er es ahnte, die ſeinen kannte und ſeine Anſchläge mit leichter Mühe vereiteln konnte.
Solche Berechnungen gingen mir raſch durch den Kopf, obſchon ich ſie mit einer Kaltblütigkeit
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