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Chaos von Gemüthsbewegungen: Haß gegen die Verſchwörer— Entrüſtung über die ungerechte Hand⸗ lungsweiſe des Agenten gegen Oceola— Liebe zu Maümee— bald zärtlich und vertrauensvoll— bald zweifelnd und eiferſüchtig. Wie konnte ich unter ſolcher Verwirrung mit Klarheit denken!
Dennoch aber behauptete eins dieſer Gefühle den Vorrang— Zorn gegen den Böſewicht, der mir nach dem Leben trachtete, war in dieſem Augenblicke die ſtärkſte Leidenſchaft in meiner Bruſt.
Eine ſo herzloſe, ſo ungerechtfertigte, ſo tödt⸗ liche Feindſchaft hatte nicht verfehlt, mir den heißen Wunſch nach Rache einzuflößen, und ich beſchloß, meinen Feind auf jede Gefahr hin zu züchtigen.
Nur Der, nach deſſen Leben durch einen Meuchel⸗ mörder getrachtet worden, kann die tödtliche Anti⸗ pathie begreifen, welche ich gegen Arens Ringzold fühlte. Einen offenen Feind, welcher unter dem Impuls des Zornes, der Eiferſucht oder eingebildeten unrechts handelt, kann man achten. Selbſt die beiden weißen Schurken und den gelben Ausreißer betrach⸗ tete ich nur mit Verachtung als Werkzeuge, die ſich jedem Zwecke fügen; den Erzverſchwörer ſelbſt aber haßte und verachtete ich jetzt.
Dieſes Gefühl war ſo ſtark, daß ich mich ge⸗ drungen fühlte, irgend einen Act der Vergeltung,
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