Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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Widerſtand leiſteten und dies ſei allerdings zu beklagen.

So glaubten meine Kameraden und ſo glaubte überhaupt damals das ganze Land. Auch die Armee theilte dieſen Glauben. Einen gewiſſen Offizier hörte man ſich rühmen, er wolle mit einem Korporal und zwanzig Mann hinter ſich durch das ganze indianiſche Gebiet marſchiren; und ein Anderer, ein eben ſo großer Prahler, wünſchte, daß die Regierung ihm den Krieg auf eigene Rechnung übertragen möchte; er wolle ihn für zehntauſend Dollars beenden.

Dieſe Reden ſprachen blos die damals allgemein herrſchenden Anſichten aus. Niemand glaubte, daß die Indianer einen Kampf mit uns auf längere Zeit aushalten würden oder könnten. Ueberhaupt gab ees Wenige, welche glaubten, daß die Indianer nur irgend welchen Widerſtand leiſten würden. Sie wei⸗ gerten ſich, glaubte man, blos, um vielleicht beſſere Bedingungen zu erhalten, gäben aber ſicherlich nach, ehe es zu thätlichen Feindſeligkeiten käme.

Ich für meine Perſon dachte anders. Ich kannte die Seminolen beſſer, als die meiſten von Denen, welche über die Sache ſprachen ich kannte ihr Land beſſer, und trotz der ihnen gegenüberſtehenden Uebermacht, trotz der anſcheinenden Hoffnungsloſigkeit des Kampfes glaubte ich, daß ſie ſich weder in