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klar ward? Oder verſchmähete ſie in ihrer gegen⸗ wärtigen faſhionablen Sphäre, der beſcheidenen Ge⸗ noſſen früherer Tage eingedenk zu ſein?
Oft ſtellte ich Muthmaßungen an, ob jemals ein ſolches Gefühl in ihrer Bruſt gelebt habe, und wenn dem ſo war, ob es noch darin verweile. Dies waren Punkte, über welche ich vielleicht niemals zufrieden geſtellt ward. Die Zeit für dergleichen Offenbarungen war vorüber.
„Es iſt nicht wahrſcheinlich,“ ſagte ich bei mir ſelbſt,„oder wenn jemals ein Gefühl zärtlicher Rück⸗ ſicht für den jungen Indianer in ihr gelebt hat, ſo iſt es jetzt vergeſſen— vertilgt aus ihrem Herzen, vielleicht aus ihrem Gedächtniſſe. Es iſt nicht wahr⸗
ſcheinlich, daß es inmitten ihrer gegenwärtigen Um⸗
gebung von parfümirten Stutzern noch lebt, welche ſie fortwährend in den Weihrauch der Schneichelei hüllen. Weit weniger wahrſcheinlich iſt es, daß ſie noch daran denken ſollte, als daß ich daran denke, und habe ich nicht auch vergeſſen?“
Seltſam, daß ich von den vier Herzen nur das meine kannte. Ob der junge Powell meine Schweſter
jemals, oder ſie ihn mit bewundernden Augen be⸗ trachtet hatte, das wußte ich immer noch nicht, oder vielmehr, ich war noch nicht überzeugt davon. Alles, was ich wußte, war bloße Vermuthung, bloßer


