Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Stahl und der Vater war Stein und unſere Wünſche wurden nicht befriedigt. Ich argwohnte die Urſache dieſer ſtrengen Weigerung. Unſere ſtolzen Eltern fürchteten die Gefahr einer Mesalliance. Sie hatten das Tableau auf der Inſel nicht vergeſſen.

Die Ringzold's trafen an den Badeorten mit uns zuſammen und Arens war in ſeinen Aufmerk⸗ ſamkeiten gegen Virginia immer noch eifrig. Er war ein feiner Modeherr geworden und verthat ſein Gold mit vollen Händen, um ſich von den ehemaligen Schneidern und Actienmäklern verdunkeln zu laſſen, welche in New⸗York den Ton angeben.

Er gefiel mir jetzt nicht beſſer als ſonſt, obſchon meine Mutter ihm immer noch das Wort redete. Welche Fortſchritte er bei Virginia machte, wußte ich nicht.

Meine Schweſter war jetzt zu einer ſchönen, eleganten Modedame herangewachſen und hatte viel von der Welt gelernt unter andern auch ihre Gemüthsbewegungen zu verbergen, was einmal zu den nothwendigen Erforderniſſen des modernen Lebens gehört.

Zu manchen Zeiten war ſie in außerordentlichem Grade aufgeräumt, obſchon ihre Heiterkeit mir ein wenig erkünſtelt zu ſein ſchien und oft plötzlich endete;

zuweilen war ſie gedankenvoll nicht ſelten kalt und