Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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alle meine Stunden aber waren wonnevoll; der Him⸗ mel war nicht immer roſenfarben..

Die Zweifel, ob meine jugendliche Leidenſchaft erwidert würde, waren die Wolken dieſes Himmels und ſtiegen oft empor, um mich zu beunruhigen. Um dieſelbe Zeit ward ich auch durch eine andere Urſache beunruhigt. 4

Ich bemerkte, oder glaubte zu bemerken, daß Virginia ein inniges Intereſſe an Maümee's Bruder nahm und daß dieſes Intereſſe erwidert ward. Ddieſer Gedanke überraſchte und ſchmerzte mich. Und dennoch konnte ich nicht ſagen, worin der Grund zu dieſem Schmerze und dieſer Ueberraſchung lag.

Ich habe geſagt, daß meine Schweſter und ich noch zu jung waren, um Etwas von den Vorurtheilen des Ranges oder der Kaſte zu wiſſen. Aber dies

war nicht ſtreng genommen wahr. Ich mußte noth⸗ wendig ſchon eien Saßit haben, daß wir, in⸗

dem wir mit unſern dunküffa bigen Nathbakt Umgang pflogen, etwas Unrechtes thaten, denn wie hätte mich die Sache ſonſt beunruhigen können?

Ich hildete mir ein, daß Virginia dieſes Gefühl mit mir theile. Wir fühlten uns Beide unbehaglich und dennoch vertrauten wir uns einander Nichts an.

Ich fürchtete, meiner Schweſter auch nur meine Ge⸗ danken be zu geben, und ſie empfand ohne