5.
„Steig' ein, Schweſter; ſetz' Dich in den Stern. Da— joho! es geht fort!“
Die Strömung war nicht ſehr ſtark, und nach halbſtündigem Rudern gelangte das Boot an die Mündung der Bucht. Wir bogen in dieſelbe ein und ruderten weiter ſtromaufwärts.
Es war ein ſchmaler Fluß, aber hinreichend tief, um Boot oder Kanoe zu tragen. Die Sonne ſchien ſehr heiß, aber ihre Strahlen konnten uns nicht treffen. Sie wurden durch die Tupelobäume aufgefangen, welche an den Ufern wuchſen, ſo daß die dichtbelaubten Zweige über dem Waſſer faſt zu⸗ ſammentrafen.
Eine halbe Meile von der Mündung der Bucht näherten wir uns einer Klärung. Wir ſahen an
bauete Felder. Wir bemerkten Mais und ſüße Kar⸗
tofferln, Mohn, Melonen und Kürbiſſe. Nicht weit von dem Ufer ſtand ein Wohnhaus von ziemlichen Größe, von einer Einhegung umgeben, mit kleineren Häuſern dahinter. Es war von Holz erbaut—
etwas antik in ſeiner äußern Erſcheinung mit einem
Porticus, deſſen Säulen mit roher Schuitzarbeit ver⸗ ziert waren. Auf dem Felde arbeiteten Sclaven, das heißt, es waren Schwarze vdarauf zu ſehen und
auch einige rothe Männer— Indianer!
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Die Pflanzung eines weißen Mannes konnte es


