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die Farbe wechſelte und einen Augenblick lang nach⸗
denklich ſtehen blieb.
Der Name hatte ſie wieder an jenes gräßliche Ereigniß erinnert. Es that mir leid, daß ich ihn genannt hatte.
„Ach, Bruder,“ fuhr ſie nach einer Pauſe fort, „es giebt Nichts, was ich mehr wünſchte zu ſehen, als einen indianiſchen Wigwam— Du weißt, daß ich noch nie einen geſehen habe. Mein guter, lieber Georg, ich bitte Dich, nimm mich mit.“
Es lag eine Innigkeit in dieſer Bitte, der ich nicht widerſtehen konnte, obſchon ich lieber allein ge⸗ gangen wäre. Ich hatte ein Geheimniß, welches ich auch nicht einmal meiner mich zärtlich liebenden Schwe⸗ 4 anvertrauen wollte. Ueberdies hatte ich ein un⸗
lares Gefühl, daß ich ſie nicht ſo weit von unſerm Hauſe hinweg in eine Gegend mitnehmen dürfte, welche ich ſelbſt noch ſo wenig kannte.
Sie bat mich zum zweiten Male.
„Wenn die Mutter es erlaubt—⸗
„Ach, Unſinn, Georg!— Mama wird nicht böſe ſein. Was ſollen wir erſt nach dem Hauſe zu⸗ rückkehren? Du ſiehſt, daß ich bereit bin— ich habe meinen⸗Sondenhut auf. Wir können wieder daſein, ehe man uns vermißt— Du haſt u mir ge⸗ ſagt, es wäre nicht weit.“
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