Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

12

Gruppen von dem duftenden Ilicium, und ſtrahlen⸗

förmig ausgebreitete Kronen der Yueca gloriosa alle in dieſem Boden heimiſch.

Auch noch ein ande-Js Kind des Bodens bietet ſich dem Auge dar eine ungeheuere Lebenseiche, welche ihre langen horizontalen Aeſte ausſtreckt, die dicht mit immergrünen Blättern bedeckt ſind und das Gras unten weithin beſchatten.

In dieſem Schatten ſieht man ein ſchönes Mäd⸗

chen in leichtem Sommergewande. Ihr Haar iſt locker mit einem weißen Tuche zuſammengebunden, aus deſſen Falten ſich lange, goldfarben. ſchimmernde Flechten hervorgedrängt haben. Ddiies iſt meine Schweſter Virginia, meine ein⸗ zige Schweſter, noch jünger als ich. Ihr goldenes Haar verräth nicht ihre indianiſche Abkunft, aber hierin artet ſie unſerer Mutter nach.

Sie ſpielt mit ihren Lieblingen, einer Rehkuh und deren niedlichem geflecktem Kalbe. Sie füttert die Thiere mit dem Fleiſche der ſüßen Orange, wel⸗ ches ſie überaus gern freſſen.

Ein anderer Liebling ſitzt, an einer winzig dün⸗ nen Kette geführt, neben ihr. Es iſt das ſchwarze Fuchseichhörnchen mit glänzendem Felle und zittern⸗

dem Schweife. Seine exeentriſchen Sprünge und Poſſen erſchrecken das Rehkalb, ſo daß es ſich, wie

.