Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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nicht zu beſtimmen war, da ihr Reden vollſtändig vom Brauſen des Waſſerfalles übertönt wurde.

Der zuerſt auf dem Felſenrand Erſchienene ſtieg zuerſt den jähen Abhang hinab, von den Andern in derſelben Ordnung, in der ſie oben geweſen waren, gefolgt.

Cingües hatte Quaco bereits ſogleich nach dem Er⸗ ſcheinen der erſten Geſtalt aus dem Schlafe geweckt und auch die andern Schlafenden waren geweckt worden und hatten ihre Gewehre mit feſter Hand ergriffen.

Obwohl der Tag bereits im Anbruch, ſo war doch noch keine der vier an der dunklen Felſenwand herab⸗ ſteigenden Geſtalten hinlänglich zu erkennen, und ſelbſt unten an dem Felſenrande konnten ſie nicht erkannt werden, da ſie dort das Gebüſch wie das Laubwerk verbarg. Erſt als die beiden Vorderſten ſich in den Nachen geſetzt hatten und dieſer in das offene Waſſer des Sees glitt, vermochte der aufmerkſame Quaco zu beſtimmen, wer die beiden jetzt die Einſamkeit des Teu⸗ felsloches aufſuchenden Männer waren.

Chakra! ſagte er flüſternd zu Cingües.Und der Andere, wenn mich meine Augen nicht ganz trügen, das iſt Eure alte Bekanntſchaft, der Koppelhalter!

Für den ſcharfſichtigen Fellah war dieſe Bemerkung eigentlich vollkommen überflüſſig; er hatte die ihm wohl bekannten Züge des Mannes, der ihn ſo ſchrecklich miß⸗ handelt, ſofort wieder erkannt, und die Erinnerung alles ihm angethanen Unrechts, aller erlittenen Mißhandlun⸗ gen hatte ſein Herz mit dem heftigſten, ihn unwiderſteh⸗ lich treibenden, ſchneidenſten Durſte nach Rache erfüllt.