ſie es indeß gewußt, ja hätte ſie nur irgend geahnt, daß ihr Gang jetzt nachgeſpürt werde, und noch dazu von Cubina, dem Maronen, ſo würde dies ihre Sinne bedeutend verſchärft haben.
„Sie ſcheinen wirklich nach dem Jumböfelſen hin zu wollen!“ dachte Cubina, als die Beiden die Bergſchlucht zu erklimmen begannen.„Carambo! Das iſt ſonder⸗ bar genug! Was wollen die da um dieſe Stunde in der Nacht machen? Und wer iſt der, der nach Jeſſu⸗ ron geſandt hat? für ihn trug ſie einen Vorrathskorb! Danach muß es wohl ein weggelaufener Neger ſein? Aber was hat der alte Jude mit einem weggelaufenen Neger zu thun? Aus ſeinem Bette aufſtehen um dieſe nächtliche Zeit und drei Meilen weit durch die Wälder laufen! Deswegen ſagt man auch, daß er gar nicht ſchläft, und die Nacht ihm wie der Eule die liebſte Zeit iſt! Irgend Etwas muß gegen den Cuſtos in Anſchlag ſein und vorbereitet werden, denn das Mädchen iſt ein wahrer Teufel. Eigentlich würde ich mich um ihn gerade nicht ſo ſehr viel bekümmern, er iſt nicht viel, und hilft mir jetzt nur, weil er den Juden haßt. Für jhn würde ich wahrhaftig nichts thun, aber für ſeine Tochter, da wollt' ich nach dem, was Yola mir geſagt hat, bis an's Ende der Welt rennen. Ja! vielleicht kann ich ihr auch hier einen Dienſt erweiſen. Valga me Dios! Was iſt nun da? Sie ſtehen ſtill!“
Der Jude und ſeine Gefährtin hatten, ungefähr hundert Fuß von ihm entfernt, plötzlich Halt gemacht und ſchienen den Weg zu prüfen.
Cubina hielt ebenfalls an, duckte ſich geſchwind in


