Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Mädchen! Wönn daſch würklüch dör Fall üſcht, Du ſogſt, dann üſcht ßu vörlüren gar koine Zoit!

Hiermit ſchritt er ſchnell nach der andern Seite der Lichtung, das Mädchen dicht hinter ihm herfolgend.

Demonios! murmelte der Marone, als ſie fort⸗ gingen.Der ſchändliche Kerl und ſein ſauberer Spieß⸗ geſelle ſind gewiß auf ſchlechten Wegen! Es ſcheint der Cuſtos zu ſein, gegen den ſie ſich verſchworen haben. Carambo! Was ſie wohl nur gegen ihn machen wol⸗ len? Was kann der alte Jude wohl nur damit zu thun haben, daß er nach Spaniſchſtadt geht? Ich muß ihnen folgen und zuſehen, ob ich das nicht entdecken kann. Es ſcheint da ein Plan ausgeheckt zu werden, der Herrn Vaughan nichts Gutes bringt. Wo können ſie nur bei dieſer nächtlichen Zeit hingehen? Von der Judenkoppel ſich entfernen, anſtatt dahin zurückzukehren!

Dieſe verſchiedenen Fragen ſtellte der Marone ſich ſelbſt, dann wandte er ſich abermals zu ſeiner Geliebten mit einer Bewegung, die ſeine Abſicht, fortzugehen, an⸗ deutete und ſagte:

Wir müſſen ſcheiden, Yola, und das ſogleich, Ge⸗ liebte! Sonſt möchte ich leicht ihre Spur verlieren. Lebe wohl! lebe wohl!

Und mit einem flüchtigen Kuſſe und einer raſchen Umarmung trennten ſich die Liebenden jetzt unverweilt. Yola kehrte auf einem ihr wohlbekannten Pfade nach Willkommenberg zurück, während der Marone ſchleunigſt dem Koppelhalter und ſeiner Begleiterin auf dem von ihnen eingeſchlagenen Pfade nachfolgte.

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