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afrikaniſchen Gotte war der Priſter des Obi für ſeine Wiederbelebung verpflichtet, ſondern einem iſraelitiſchen Manne, dem Jakob Jeſſuron.
Es war nur ein einfacher Pfiff, anſtatt des ver⸗
meintlichen todten Körpers des Myalmannes einen an⸗ dern Leichnam unterzuſchieben, der dann ſpäter ein Ge⸗ rippe wurde. Die Baracke des Selavenhändlers hatte gewöhnlich irgend einen Negerleichnam in Vorrath, und wäre dies wirklich nicht der Fall geweſen, Jeſſuron hätte ſich auch keine großen Gewiſſensbiſſe gemacht, eigends für dieſe Gelegenheit einen ſolchen zu bereiten.
Menſchlichkeit hatte nicht das Geringſte mit der Un⸗ terſchiebung des Stellvertreters zu thun. Wäre dieſe die einzige Triebfeder geweſen, die den Juden in Bewe⸗ gung geſetzt, Chakra hätte ganz ſicher unter dem Schat⸗ ten der Kohlpalme verfaulen können.
Aber Jeſſuron hatte ſeine beſondere Abſicht dabei, das Leben des verurtheilten Verbrechers zu retten und er hatte es auch wirklich gerettet.
Seit ſeiner Auferſtehung hatte Chakra nun ſeinen ſchrecklichen Beruf mit noch größerem Eifer und in grö⸗ ßerer Ausdehnung betrieben, als je zuvor, aber freilich in der allergeheimſten und verſtohlenſten Weiſe.
Es dauerte auch nicht lange, ſo hatte er ſich unter einem neuen Namen viele Hilfsgenoſſen verſchafft, mit denen er nun während der Nacht und mit entſtellter Geſtalt und verlarvtem oder verändertem Geſichte zuſam⸗ mentraf. Niemals aber wurden ſie in das„Teufels⸗ loch“ geführt, denn nur ſehr Wenige waren in die Ge⸗
heimniſſe des Myalmannes hinlänglich eingeweiht, um


