Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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fühlende Mulattin zur rückſichtsloſeſten Rache, und ſo

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wurde die Liebe der Sclavin Cynthia durchaus nicht von ihm erwiedert. Cubina machte von den übrigen Maronen, die meiſtentheils leichte Reden in ihrem Um⸗ gange mit der Bevölkerung der Pflanzungen führten und ſich auch oftmals leichtfertig betrugen, eine beſon⸗ dere Ausnahme, und Cynthia's Angabe, daß er einſt ihre Liebe erwiedert habe, obwohl auch dieſe als etwas zweifelhaft vorgetragen war, hatte keinen andern Grund, als ihre eigenen, ganz haltloſen Vermuthungen, bei denen der Wunſch allein die Natur des Gedankes war.

Einige freundliche Worte mochten allerdings zwiſchen dem Maronen und der Mulattin gewechſelt worden ſein, denn ſie hatten ſich auf ihren Wanderungen oft begeg⸗ net, allein das Mädchen hatte ſie, ihrem eigenen Wunſche folgend, für Liebesworte genommen und, ſchlimm genug für ſie ſelbſt, ihren Sinn vollkommen mißdeutet.

In letzter Zeit war ihre Leidenſchaft noch viel grö⸗ ßer geworden, als je zuvor, da ſie noch von Eiferſucht geſtachelt wurde, Eiferſucht auf die Nebenbuhlerin Yola. Die Zuſammenkünfte und das ganze Einverſtändniß des Maronen mit dem Fellahmädchen waren freilich neueren Urſprunges, allein Cynthia hatte dennoch hin⸗ reichend gehört und geſehen, um bei ihr die feſte Ueber⸗ 44 zeugung zu ſchaffen, daß ſie in Yola ihre gefährlichſte Nebenbuhlerin gefunden habe. Mit der dem gemiſchten Blute eigenen Leidenſchaftlichkeit trieb die wahnſinnigſte Eiferſucht jetzt die ſich auf's Aergſte verletzt und gekränkt

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hatte ſie bereits begonnen, ſich den wildeſten, mit aben⸗