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Weiſe würde ich niemals hundert Pfund zuſammen be⸗ kommen. Deshalb tadle mich nicht, herzliebſte Yola, um das, was ich gethan. Ich verſichere Dir, es iſt mir ſelbſt höchſt zuwider, dieſes Menſchenjägergeſchäft. In Betracht des jungen, heute Morgen eingefangenen Burſchen, ſo würde ich lieber ſchon einige Gefahr lau⸗ fen, als ihn zurückgeben, wäre dies nicht dazu förder⸗ lich, Dir die Freiheit zu verſchaffen. Dazu muß ich die hundert Pfund haben, die hoffentlich genügen werden, Deinen Herrn zu befriedigen.“
„Ach, Cubina,“ erwiederte die Sclavin ſeufzend, „das die ſchlechten Nachrichten, ich bringen. Hundert Pfund nicht genug für Maſſa. Vor zwei Tagen zwei⸗ mal ſo viel geboten für arme Sclavin Yola.“
„Zweihundert Pfund geboten für Dich!“ rief der Marone mit der höchſten Verwunderung aus, während ſeine Stirn ſich mit düſtern Wolken umzog.„Iſt's das, was Du meinſt, Yola?“
„Ach ja!“ antwortete die Sclavin, ihren tiefen Seuf⸗ zer wiederholend.
„Und wer— wer iſt es?“ fragte der Liebende ſchnell und ernſt, während ein Strahl der Eiferſucht aus ſeinen dunkeln Augen gleich einem Doppelblitz durch den wolken⸗ ſchwangern Himmel hervorſchoß.
Er wußte ganz wohl, daß kein Menſch zweihundert Pfund für eine Sclavin, ſelbſt für Yola, ohne eine
ſchlechte Abſicht dabei zu haben, bieten könne. Des Mädchens Schönheit zugleich mit dem übertriebenen An⸗ erbieten würde ſelbſt dem an ihrem Geſchicke gänzlich Theilnahmloſen leicht den Beweggrund an die Hand
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