Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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unterwarf, die einen Gefallen daran fanden, ſie zu ver⸗ folgen.

Dies war die Lage Cubina's und ſeiner kleinen Bande, die ihre Heimath in den Trelawneybergen aufgeſchlagen hatten.

Der Maronenhauptmann war nicht allein verpflich⸗ tet, ſondern ſelbſt gezwungen, den flüchtigen Sclaven auszultefern. Handelte er nicht ſo, würde er ſeine eigene Freiheit gefährden. Er wußte dies ganz wohl, auch ohne die von Ravener in ſo beſtimmten Ausdrücken ausgeſtoßene Drohung.

Sein Intereſſe war daher ganz daſſelbe wie ſeine

Pflicht, und dieſe konnte daher nur bei ihm in Betracht

kommen. Der Gefangene war eine Beute, für die er berechtigt war, eine Belohnung zu verlangen ein Beutegeld.

Dennoch feſſelte ihn dieſe Erwägung keinen Augen⸗ blick gänzlich. Die Ausſicht auf eine Belohnung würde kein Gewicht bei ihm gehabt, ja nicht einmal den ge⸗ ringſten Zweifel bei ihm erregt haben, hätte Cubina nicht gerade jetzt und zu einem ganz beſonderen Zweck Geld nöthig gehabt.

So waren nun drei höͤchſt triftige Gründe für die Rückgabe des Sclaven an ſeinen Herrn vorhanden: Pflicht, Nothwendigkeit und eigener Vortheil. Und den⸗ noch regte ſich in der Bruſt des gelben Jägers ein edle⸗ res Gefühl, die Menſchlichkeit. Ob ddſs wohl die übri⸗ gen drei beſegen wird?* die er vor n, nämlich die