lögen. Wollen Sü nücht nach Wüllkommenbarg ßurück⸗ kehren?“
„Niemals! Nach dem, was vorgefallen iſt, nie⸗ mals!“.
„Aberſcht Sü müſſen nücht ßu rachſüchtig ſoin. Harr Vochan üß oin ſtolzer Mahn, und üch muſch ſelbſt ſogen, ör hot gehahndelt ſchlöcht, ſöhr ſchlöcht; ober ör üß doch ümmer Uehr Onkel.“ 4
„Er hat nicht als ein ſolcher gehandelt.“
„Daſch üß woahr, ſöhr woahr. Dör foine Harr von döm Sü geſprochen, daſch iß koin Gruhnd, worum Harr Vochan behahndelt ſoinen oigenen Neffen ſo lum⸗
— pi. Jo, ös thut mür würklich loid, außerordentlich
loid. Aberſcht, Harr Hörbert,“ fuhr der Jude mit augenſcheinlichem Intereſſe fort, ſeinen Gaſt zu befra⸗ gen,„waſch böabſüchtigen Sü nun ßu thun? Uech hoffe, Sü hoben Geld genuhg?“
„Leider habe ich gar nichts, Herr Jeſſuron, nicht das Geringſte.“
„Gar koin Geld?“
„Nicht einen Heller,“ beſtätigte Herbert mit ſorg⸗ loſem Lächeln.
„Daſch iſcht ſc=hfümm. Wo wollen Sü dönn hün⸗ göhen, da Sü ſogen, Sü wollen nücht göhen hün, nach Wüllkommenbarg?“
„Ja,“ ſagte Herbert, der ſein ſpaßhaftes Ausſehen bemerkte,„ich wollte nach dem Hafen zurückkehren, als Ihr würdiger Aufſeher und ſein Freund mich auffiſch⸗ ten; glücklicher Weiſe, möchte ich wohl ſagen, denn ohne ihre Dazwiſchenkunft wäre ich heute gewiß ganz ohne
Der Marone. I. 18
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