Teil eines Werkes 
[1. Band] (1863)
Entstehung
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allerſchwärzeſten Färbung mit einem unausgeſetzten lich⸗ ten Strahl in ihren Sternen— ain eigenthümlicher ge⸗ mäldeartiger Ausdruck in der Färbung der Wangen, al⸗ les entſchiedene Merkmale, die ein gemiſchtes Blut kund⸗

gaben.

In der That war der eigentliche Makel ihrer Farbe

nur geringfügig, und es dürfte wirklich ruchlos er⸗ ſcheinen, wenn man von gemiſchtem Blut bei einem ſo anmuthigen und ſchönen Geſchöpfe reden wollte, denn wahrhaft anmuthig und ſchön war die Tochter des Lof⸗ tus Vaughan jedenfalls. Das war nun die„Kleine Quasheba“, die Tochter der mißleiteten und unglücklichen Quadrone. Klein war jetzt gerade kein geeignetes Wort mehr für ein junges Mädchen, das im Begriffe, die Schwelle der Weiblich⸗ keit zu überſchreiten und durch ſeine kräftig, wenn auch anmuthig entwickelten Formen mehr den Eindruck des Majeſtätiſchen als des Kleinen hervorrief.

Beim Eintritte in die Halle ſetzte das junge Mäd⸗ chen ſich nicht ſogleich auf ſeinen Platz, ſondern ſchlüpfte hinter den Stuhl, wo ihr Vater ſaß, ſchlang ihre Arme um ſeinen Hals und drückte einen Kuß auf ſeine Stirn.

Das war ihr gewöhnlicher Morgengruß, welcher klar bewies, daß ſie ſich dieſen Morgen jetzt zuerſt ſahen. Nicht, daß ſie erſt jetzt aufgeſtanden wären, denn beide waren ſchon viel früher draußen geweſen und mit der Sonne auf, wie der allgemeine Gebrauch auf Jamaica.

Herr Vaughan war in die Halle von der großen Außenthür aus eingetreten, und der italieniſche Stroh⸗ hut wie der Stock in ſeiner Hand bewieſen, daß er ſchon

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