Teil eines Werkes 
[1. Band] (1863)
Entstehung
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das iſt: anſtatt weiß von ſeinem Vater zu ſein,

hätte er einen Rückſchritt zum Neger gemacht.

Ob der Vater des Kindes ein Mulatte oder ein Quadrone, und ob ſeine Hautfarbe dunkler als die ſei⸗ ner Mutter, war nur einer einzigen Perſon auf der Pflanzung von Willkommenberg bekannt, und dieſe war

keineswegs Herr Vaughan ſelbſt. Erſt verſchiedene

Jahre nach ſeiner Geburt wurde dieſer Herr Eigen⸗ thümer des Gutes und damit auch der Sclavin Quasheba.*

Er wußte auch nichts davon, daß die ſchöne Qua⸗ drone, die ſein Herz gewonnen, einzige Herrin ſeiner Liebe und ſpäterhin Mutter ſeines Kindes wurde, jemals in dieſer Art geirrt, jemals in den Armen eines Andern, und gar eines Mulatten, eines Sclaven wie ſie ſelbſt, gelegen hatte. Als Vaughan Herr und Meiſter der. Sclavin Quasheba ward, war kein Beweis dieſer böſen That mehr vorhanden, keinKleiner Cubina mehr, der ſeine Mutter rufen konnte, denn der Knabe war ſofort nach ſeiner Geburt geheimnißvoll verſchwunden.

Wohl möchte es für Herrn Vaughan gut geweſen ſein, wenn er ſtets in glücklicher Unwiſſenheit über dieſe gräßliche Wahrheit verblieben, und beſſer noch für Cha⸗ kra, hätte er ſie für ſich behalten, denn es war der Myal⸗Mann, der Alles genau wußte.

Das Verbrechen der Quadronenmutter, ſelbſt ihr doppelter Fehltritt, muß mit mildem Auge betrachtet werden; es würde durchaus nicht richtig ſein, ſie nach den Anſichten anderer Länder und anderer Zeiten zu beurtheilen und ſie vorſchnell eine Gefallene zu nennen.